K.A.Schmersal GmbH & Co.KG


Hohe Reichweite – weltweit einsetzbar – sichere Datenübertragung

Schmersal bringt neues Sicherheitslichtgitter mit Bluetooth-Interface auf den Markt

Die Schmersal Gruppe bringt erstmals ein Sicherheitslichtgitter mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle auf den Markt. Bei dem SLC440/COM mit Bluetooth BLE handelt es sich um ein optoelektronisches Sicherheitssystem, das dank eines Bluetooth-Interface alle Status- und Diagnosedaten über den Betriebszustand des Geräts auf Smartphones oder Tablets in Echtzeit zur Verfügung stellt. Zudem ermöglicht die Bluetooth-Schnittstelle eine einfache Inbetriebnahme per Smartphone oder Tablet durch die integrierte Einrichthilfe. Vorteilhaft ist darüber hinaus die Möglichkeit der Speicherung der Daten, die so z.B. auch für Dokumentationszwecke bei wiederkehrenden Prüfungen und im Sinne von Predictive Maintenance genutzt werden können.

Die Kommunikation der Daten an Smartphones / Tablets (Android, IOS) wird über eine von Schmersal entwickelte App ermöglicht. BLE steht für Bluetooth Low Energy, ein Funksystem für den Nahfeldbereich zur Datenübermittlung mit sicherer Übertragungstechnik.

Einzigartige hohe Reichweite
Einzigartig ist diese innovative Technologie für optoelektronische Sicherheitssysteme im Hinblick auf die Reichweite bei der Datenkommunikation: Bisher sind auf dem Markt lediglich Diagnose-Tools verfügbar, die auf der NFC-Technologie basieren. Während NFC-Tools nur eine Reichweite von wenigen Zentimetern bieten, erzielt die Bluetooth-BLE-Schnittstelle mit bis zu 5 Metern eine 100-fach höhere Reichweite. Daher ist die BLE-Schnittstelle gerade dann von Vorteil, wenn sich das optoelektronische Sicherheitssystem an einer relativ unzugänglichen Stelle befindet. Darüber hinaus ermöglicht Bluetooth BLE mehr Einsatzmöglichkeiten, da die meisten Smartphones oder Tablets über Bluetooth verfügen, aber nicht alle über NFC. Da es sich bei Bluetooth um einen internationalen Industriestandard handelt, kann die Lichtgitter-Serie 440/COM mit Bluetooth BLE-Interface weltweit eingesetzt werden.

Effizienzsteigernd: Zustandsdaten sind in Echtzeit abrufbar
„Die SLC440/COM mit Bluetooth BLE ermöglichen beträchtliche Effizienzsteigerungen bei den Fertigungsprozessen. Da die Zustandsdaten des Lichtgitters einfach und in Echtzeit abrufbar sind, können Fehler schneller behoben werden, sodass eine höhere Maschinenverfügbarkeit erzielt wird“, erklärt Klaus Schuster, Geschäftsführer der Safety Control GmbH, die als Kompetenzzentrum für Optoelektronik Teil der Schmersal Gruppe ist. „Insbesondere bei einer Abschaltung des Systems im Gefahrenfall können Prozesse mithilfe dieser Statusinformationen und Diagnosedaten schneller wieder reaktiviert werden.“

Darüber hinaus handelt es sich um eine besonders wirtschaftliche Innovation, denn im Vergleich zum klassischen Bluetooth zeichnet sich BLE durch einen erheblich geringeren Energieverbrauch und reduzierte Kosten aus - bei einer ähnlich hohen Kommunikationsreichweite.


Unser Highlight für die Messe

Der neue AZM40: hohe Zuhaltekraft bei kompakter Bauform

Schmersal präsentiert neue Sicherheitszuhaltung

Die Schmersal Gruppe stellt auf der all about automation 2020 in Hamburg eine neue kompakte Sicherheitszuhaltung auf RFID-Basis vor: Mit den Abmessungen 119,5 x 40 x 20 mm ist der AZM40 die kleinste elektronische Sicherheitszuhaltung der Welt. Damit ist sie insbesondere für kleinere Schutztüren und Klappen geeignet. Dank der 180° Winkelflexibilität des Betätigers kann dieser stufenlos zum AZM40 angefahren werden, sodass die Zuhaltung auch bei Klappen einsetzbar ist, die nicht im 90°-Winkel schließen oder Klappen, die nach oben im 45°-Winkel geöffnet werden. Damit trägt die Winkelflexibilität dazu bei, dass die Zuhaltung auch in beengten und nicht leicht zugänglichen Bereichen problemlos verbaut werden kann. Zudem kann der AZM40 ganz einfach an Standard-40-mm-Profilen ohne Überstand montiert werden.
„Die Sicherheitszuhaltung entspricht den Anforderungen vieler Anwender, die sich platzsparende Lösungen wünschen, denn der Platzbedarf ist in der Produktion ein entscheidender Kostenfaktor“, sagt Stephan Frick, Produktmanager bei Schmersal.
Trotz der kleinen Bauform verfügt der AZM40 über eine hohe Zuhaltekraft von 2.000 Newton. „Eine Zuhaltung muss so ausgewählt werden, dass sie den zu erwartenden Kräften widersteht. Mit einer Zuhaltekraft von 2.000 Newton ist der Anwender auch im Hinblick auf die normativen Empfehlungen auf der sicheren Seite“, erklärt Stephan Frick.
Dank integrierter RFID-Technologie wird die Codierstufe „hoch“ erreicht. Damit bietet die Zuhaltung einen erhöhten Manipulationsschutz nach den Anforderungen der DIN ISO 14119.

Der AZM40 arbeitet nach dem bistabilen Wirkprinzip: Er behält bei einem Stromausfall
die jeweils aktuelle Position bei. Das sorgt in jedem Betriebszustand der Maschine für einen sicheren Betrieb. Auch bei einem Spannungsausfall bleibt die Schutztür bei gefahrbringenden Nachlaufbewegungen weiter sicher zugehalten. Ein weiterer Vorteil des bistabilen Wirkprinzips ist der dauerhaft geringere Energieverbrauch, denn die Zuhaltung muss nur dann bestromt werden, wenn die Tür gesperrt oder entsperrt werden soll.

Für Anwendungen mit Personenschutz (Zuhaltung überwacht) werden die Sicherheitsausgänge eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen und die Zuhaltung gesperrt ist.
Für Anwendungen mit Prozessschutz kann die Ausführung AZM40B (Betätiger überwacht) eingesetzt werden. Bei dieser Variante werden die Sicherheitsausgänge bereits eingeschaltet, wenn die Schutztür geschlossen ist. Das Sperren der Zuhaltung ist bei diesem Gerät nicht zwingend erforderlich.


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